Unterboden bröckelt an der unteren Aussenseite

 
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Unterboden bröckelt an der unteren Aussenseite
Ahaaaaaaa.... *gleichplatz* *headcrash* nach Monaten der Winterpause haben wir unser Schätzchen (Bürstner Holiday TN 420 Bj '94) aus dem Winterschlaf geholt. Nach dem ersten zufriedenstellenden Rundgang legte ich mich unter und was sahen meine ollen Augen *fluch* die Innenkanten (von unten an der Tropfkante nach Außen gesehen) ....es bröckelt alles ab.

So....hier nun mein Hilfegesuch:

1. WAS - Wie machen ? Den rottigen Unterboden bis aufs trockene Holz entferne. Klaro...

2. eine wasserfeste Sperrholzplatte auf Maß kaufen und anschrauben (Eckpunkte mit VA-Schraubenanschrauben und abdichten ? oder eher verkleben (ie. Sikaflex oder Bitumspachtel mit einem Zahnspachtel aufbringen ?)

3. welche Dicke sollte man nehmen ? nachdem man die rottigen Teile entfernt hat, schätze ich wohl auf ein Maß von ca 4 mm....eher dicker oder dünner ?

4. wie ist die Sperrholzplatte an der Tropfkante zu befestigen ? da sich ja die Außenhaut leicht nach außen wegdrücken läßt. Schrauben (VA) oder was??

5. Kann man den Unterbodenschutz von Presto an einem WoWa Unterboden benutzen ??? Man liest pro als auch contra im Netz.

6. Kann man Bitumspachtel an den Außenkanten (i.e Tropfkante / Unterboden) verwenden ?

Hier gleich mal ein paar Schockbilder *panik* (Bilder sind komprimiert und Bild 672 ist wegen dem Gegenlicht etwas hell):

wie würdet ihr vorgehen ?

DANKE schon mal Vorab für Tipps & Ratschläge :thumbup: :thumbsup:
 
 

Da dürfte der Boden am Rand durch sein, etwas was der Camper wirklich nicht braucht. Grund ist eingedrungene Feuchtigkeit und da unter dem Fußboden außen i.a:R. eine schwarze Folie verklebt ist, bemerkt man den Schaden meist erst wenn es zu spät ist. Im Grunde ist es die ungünstigste Stelle zum ausbessern.
 
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klasse...sowas hab ich auch vermutet....Frage ist *achtung* : Was dagegen machen (ausser gleich einen neuen WoWa kaufen *schock* )
 
 

Es kommt darauf an wieviel handwerkliches Geschick Du hast oder aus das Du zugreifen kannst.
Es müssen im WW die Schränke im befallenen Bereich ausgebaut werden um sich ein echtes Bild vom Schaden machen zu können. Das wird auf sicher keine kleine Aktion.Das läßt sich nur mit großem Aufwand, vernünftig sanieren. Alles faule Zeugs muss raus, wahrscheinlich auch die untere Holzleiste vom Wohnwagen Fachwerk. Alles sollte kraftschlüssig wieder zusammengebaut werden.
Ob sich das wirklich lohnt wird sich zeigen wenn man den Schaden genau sehen kann. .
Viel Glück.
 
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Danke....handwerklich bin ich schon geschickt und Werkzeug ist reichlich vorhanden. Zum Glück ist diese Stelle genau unter der Tischecke und somit brauch kein Schrank oder ähnliche demontiert werden.

Na...dann bin ich mal gespannt was da alles so zum Vorschein kommt wenn ich mal anfange *snief2*
 
 

man kann alles fast reparieren, solange man die Mittel dazu hat. *zwinker* Berichte mal am besten mit Bildern unterlegt von Deinen Reparatur-Aktionen. Das interessiert sicher viele hier.
Wir selbst fahren einen 1990 gebauten Wohnwagen und den habe ich so zu gefühlten 50 % erneuert. *lach*
Da sind so manche MS Polymer Karosseriekleber draufgegangen *zwinker* und unendlich viele Stunden. Inzwischen haben wir eine E-Fußbodenheizung, neue Oberschränke und das "Bad" neu installiert.
Im Herbst wird der Rest neu gebaut, altes raus neues rein. *lach*
 
 

Bevor Ihr Euch in die Reparatur stürzt, wo kommt das Wasser her? Ist irgend etwas undicht? Wie groß ist dieser Aufwand.

Lohnt der Gesamtaufwand?

Eine Überlegung wäre, den Wohnwagen in Polen reparieren zu lassen. Niedrige Preise und Löhne, gute Handwerker.
 
 

und bestimmt
auch ganz viel Garantie auf die Arbeit............
 
 

Gute Frage....
Von den Fotos aus ist es schwer zu erkennen wie groß der Schaden ist. Vor allem würde ich mal den Rat von ns_er befolgen in dem man mal nachsieht was die Ursache ist. Die Reparatur an sich kann man dann machen wie man sie sich am besten Vorstellt. Ich persönlich würde den Schaden mit der Flex ausschneiden, eine PVC Platte zuschneiden und an der Außenseite aufwärmen und zurechtbiegen, die PVC-Platte an der Unterseite mit Inoxschrauben befestigen und mit Autoscheibenkleber abdichten, Innen eine Styrodurplatte anpassen und mit Montageschaum ausfüllen, nach dem trocknen überflüssigen Schaum entfernen und Innenboden anbringen. Ev. das ganze noch von unten mit Teerspray versiegeln. Das sollte für einige oder viele Jahre wieder Dicht sein.
 
 

Unterboden selber machen
hallo ihr beide, nicht verzweifeln, geht alles wenn man will und das auch weis wie, erst mal alles verrottetes entfernen, holzleisten und latten eben das was man denkt besorgen, den unterboden säubern und die zu geschnittene stücke bekleben mit sikaflex kleber und ran auf die neuen stellen wenn alles getrocknet ist schön mit unterboden einsprühen oder einpinseln, Fertig LG vin
 
 

Also ich schließe mich weitestgehend den Beiträgen von Vin und ns an. Wichtig ist wirklich erst einmal die Ursache zu finden. Das kann die undichte Kederleiste sein wo der Kitt hart und brüchig geworden ist, kann aber auch Alufraß an der Außenhaut sein. Das sind oft nur Stecknadelkopf große Löcher über die Wasser eindringt. Es kann aber auch an der Geometrie der Abtropfkante liegen die das seitlich herablaufende Wasser nur zum Teil abtropfen läßt. Auf jeden Fall muß alles verrottete Holz entfernt werden, die unteren Rahmenhölzer großzügig ausgetauscht werden und die Verbindungsstellen sollten mit langen Schrägschnitten neu verbunden werden. Hierzu muss auch das Seitenblech gelößt werden. Ich selber habe vor 2 Jahren an unserem 1986 Detlefs eine solche Reperatur durchgeführt. Außer den seitlichen Holmen kam moch Verrottungen an den aufrechten Holmen und im weiteren Bodenbereich zum Vorschein, so das fast 2 mq Fußboden komplett neu erstellt werden mußte. Als Holzwurm habe ich zum Glück psaaendes Werkzeug und entsprechend Maschinen zur Verfügung um Neuteile passgenau anzufertigen.
Eine solche Instandsetzung sollte natürlich im überdachten Bereich statfinden wo zudem eine Temperatur von ca 18 Grad nicht unterschritten wird um Vehlverklebungen zu vermeiden.
Man sollte sich aber auch darüber im Klaren sein das eine solche Instandsetzung nicht an einem Wochenende durchzufühern ist und schnell mal 100 Std und mehr erfordern kann.
Ich hoffe ich habe Euch jetzt nicht den Mut genommen, aber ich wieß wovon ich berichte. Zur Zeit habe Ich noch einen alten Wolf Oldtimer von meinem Sohn vor der Brust der komplett neu abgedichtet werden muß und ein Großteil der Möbel erneuert werden muß.
Eines solltet ihr auf jeden Fall vermeiden, fangt nicht an zu pfuschen und zu basteln wenn Ihr Euer Fahrzueg erhalten wollt und Bitumen oder Unterbodenschutz gehört wenn überhapt nur auf Blech und nicht auf Holz!
Eindringende Feuchtigkeit kann nicht mehr wegdifudieren und eine Verrottung ist vorprogramiert!
Bei Bedarf können wir auch gerne für weitere Infos mal telefonieren wenn Ihr wollt.

Lieber Schraubergruß von
Mechthild und Holzwurm Hans-Dieter

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